Banner Image

Pressemitteilung vom 18. Juli 2023

IAA Protest: Aktivist*innen planen erneut ein Klima-Protest-Camp gegen die Internationale Automobil-Ausstellung in München

zurück

Auch in Bayern müssen die Grundrechte respektiert werden!

Die Klimaaktivistinnen des Mobilitätswende-Camps München planen nach ihrem erfolgreichen Protest-Camp 2021 erneut ein Camp gegen die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) 2023 in München. Es soll vom 5. bis 10. September stattfinden und etwa 1500 Teilnehmerinnen Platz bieten. Die Veranstalter*innen rechnen für dieses Jahr mit ähnlich großen Protestaktionen wie vor zwei Jahren. Da Anfang September auf der Theresienwiese bereits mit den Aufbauarbeiten für das Oktoberfest begonnen wird, wird das Camp dieses Mal in einen städtischen Park umziehen. Die Abstimmungen dazu mit dem Kreisverwaltungsreferat der Stadt sind bereits in vollem Gange. “Die Zusamenarbeit mit dem Kreisverwaltungsreferat läuft sehr konstruktiv. Wir haben dieses Mal das Gefühl, dass wirklich daran gearbeitet wird, das Camp im Sinne des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit zu ermöglichen!”, lobt Vanessa Probst vom Camp-Organisations-Team. “Eine Zusage haben wir aber noch nicht.”

Die Protestierenden fordern, dass auch die Polizei und das bayerische Innenministerium die Grundrechte respektieren müssen und haben mit Blick auf die jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit den Aktivistinnen der Letzten Generation große Sorgen: “Aufgrund der Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Überwachung von Aktivistinnen der Letzten Generation befürchten wir, dass das bayerische Innenministerium und die Polizei versuchen werden, das Versammlungsrecht bei den Protesten gegen die IAA zu beschneiden”, so Vanessa Probst. “Dennoch werden wir unser Klima-Protest-Camp aufbauen und gegen die IAA auf die Straße gehen. Wir lassen uns nicht einschüchtern!”

“Für uns leistet die IAA keinen Beitrag zu einer Mobilitätswende. Mobilitätswende bedeutet für uns nicht, dass Konzerne weiterhin Profite mit dem Verkauf von Autos - egal ob mit Verbrennungs- oder Elektromotor - machen, sondern ein Ende des Autoverkehrs, wie wir ihn kennen”, erklärt Vanessa Probst. “Eine klimagerechte Mobilitätswende bedeutet, dass wir eine Form der Mobilität brauchen, die nicht auf der Ausbeutung ehemals kolonialisierter Länder für immer mehr Autos beruht. Mit unserem Camp wollen wir für eine andere Form der Mobilität werben und denen eine Bühne bieten, die Ideen für eine echte klimagerechte Mobilitätswende haben. Dass man in München Autokonzernen, die Menschenrechte mit Füßen treten, ein zweites Mal zentrale öffentliche Plätze für ihre klimaschädliche Propaganda zur Verfügung stellt, verurteilen wir aufs Schärfste!”

Pressekontakt: mobilitaetswende_camp_muenchen@riseup.net Folgende Organisationen und Bündnisse unterstützen die Forderung nach einer zentralen Campfläche in einem städtischen Park:

  • IAA Demoorganisation
  • OKNB - Ohne Kerosin Nach Bayern
  • Sand im Getriebe
  • No Future for IAA
  • Smash IAA
  • Kochkollektiv Knoblauchfahne
  • Fridays for Future München
  • Jugendorganisation BUND Naturschutz

Hilf uns unabhängig zu bleiben

Ein Camp zu organisieren und veranstalten kostet Geld. Hilf uns unabhängig von großen Geldgebern zu bleiben und ein Camp für alle zu sein.

Per Überweisung:

DE72430609671115855900
IBAN
GENODEM1GLS
BIC
Deutscher Förderverein globaler grüner Bewegungen e.V.
Kontoinhaber
mobilitätswendecamp
Verwendungszweck

Über Betterplace:

Für Newsletter anmelden

Wir schicken dir Updates und news per Email

Folge uns auf Social Media